Myoreflextherapie

Informationen zur Myoreflextherapie | www.myoreflex.de | info@myoreflex.de

Der Schlüssel zum Erfolg: Haarscharfe Analyse und individuelles Training

Vor dem eigentlichen Training steht eine sportartspezifische Schwachstellenanalyse: Jede Sportart hat ihre unverkennbaren Bewegungen, die immer wiederholt werden, dadurch eine gestörte Muskel- oder Bewegungssymmetrie verursachen und somit das Verletzungsrisiko drastisch erhöhen.

Beim Fußball handelt es sich um die Bauchmuskulatur und den Kniebeuger, beim Tennis um die Halswirbelsäule und die Brustmuskulatur, beim Golf ist die Schwachstelle der Unterschulterblattmuskel ... Aus der Schwachstellenanalyse leitet sich unmittelbar das individuelle zielgerichtete Training ab.

Wie im Film: Protagonisten und Antagonisten im Kampf um die Muskeltonussymmetrie

Der Antagonist, also der Gegenspieler, eröffnet das Training: liegt das zu beklagende Problem z. B. beim Bizeps, trainieren wir den Trizeps. So erreichen wir, dass der antagonistische Muskel auch wirklich loslässt, während der "Hauptdarsteller" arbeitet.

Im alltäglichen Leben gibt es Muskeln, die mehr arbeiten als andere: das sind die Beuger. Durch Trainingsmethoden wie Sit-Ups werden sie zusätzlich (über-)trainiert. Relativ dazu sind dann jedoch die Gegenspieler-Muskeln zu schwach, zu kurz. Doch – die Reiter kennen dies vom Geländeritt – immer der schwächste bestimmt das Tempo und die Leistung der Gruppe! Der kürzeste Muskel ist also verantwortlich für die Gesamtstabilität des Körpers, denn Muskeln sind auch entscheidend für die Knochenstabilität.

Ein verkürzter Muskel wirkt als "Bremse" negativ auf sein Gegenüber ein. Wir sprechen hier von gestörter Muskeltonussymmetrie und beseitigen im Training die bremsende Störung, so dass Antagonist und Protagonist optimal zusammenarbeiten.

Ein Beispiel: Das vordere Kreuzband wird vom Quadriceps (ein das Kniegelenk streckender vorderer Oberschenkelmuskel) geführt und stabilisiert – wenn dessen Gegenspieler Ischios verkürzt ist, hemmt das den Quadriceps und man bekommt schneller eine Verletzung am vorderen Kreuzband.

Angewandte Mathematik hilft auch in der Sporttherapie

Schmerzt ein Muskel, muss es sich folglich nicht um einen Schaden am Ort des Schmerzes handeln. Vielmehr ist der Schmerz Ausdruck einer gestörten Muskeltonussymmetrie.

Betrachtet man Muskeln als Vektoren, also als Pfeile mit einer bestimmten Länge und Richtung, kann man leicht erkennen: Verändert sich ein Vektor, verändert sich auch alles, was mit ihm in Zusammenhang steht – also andere Muskeln, die über Sehnen, Knochen und Gelenke mit dem Vektor zusammenhängen. Zwischen den einzelnen Vektoren verändert sich unmittelbar auch der Winkel und führt zum Schmerz.

Nehmen wir den Hüftbeuger: Er bestimmt alle Verhältnisse nach unten zu den Füßen hin. Und wenn er sich verändert, kann z. B. das Knie schmerzen, weil sein Winkel nicht mehr stimmt. Ursache des Schmerzes ist aber der Muskel weiter oben und nicht das Knie.

Ein Muskel darf nicht isoliert von der Gesamtmuskulatur und dem Skelett behandelt werden. Aus diesem Grund trainieren und behandeln wir gesamte Muskelketten und nicht bloß einzelne Muskeln.

Schneller und gesünder zum Erfolg

Verletzungen vorzubeugen und Leistung zu optimieren – darin liegt der Sinn unseres Trainingskonzeptes. Meistens stellen sich Erfolge bereits nach einer Woche ein. Nach schweren Verletzungen dauert die Behandlung auch mal vier bis sechs Wochen, selten länger. Die Ergebnisse im Einzelnen sind:

a) Steigerung der Verkürzungsgeschwindigkeit und Verbesserung der Entspannungshalbwertzeit: Der Muskel braucht weniger Zeit, um sich anzuspannen – und kann sich ebenso schneller entspannen, um wieder fit für den nächsten Einsatz zu sein.

b) Verbesserung der Laufökonomie: Laufökonomie heißt, so lange wie möglich, so effektiv wie möglich und mit schnellerer Regenerationszeit laufen zu können. Eine Verbesserung von nur fünf Prozent bedeutet zum Beispiel, am Ende eines Fußballspiels noch 1.500 Meter mehr am Leistungsoptimum laufen zu können – ein entscheidender Faktor für Sieg oder Niederlage.

c) Steigerung der Dehnungskapazität: Bei unseren besonderen KiD-Übungen (Kraft in der Dehnung) geht es darum, den Muskel in die maximal mögliche Länge zu dehnen. Mit minimalem Widerstand erreichen wir einen maximalen Trainingseffekt (Resistance-Training). Das Ergebnis sind lange Muskeln statt dickere.

d) Voraktivierung der gelenkführenden Muskulatur: Je besser die Muskeln synchronisiert sind, desto schneller und stabiler sind die Bewegungen. Dadurch wird die neuronale Vernetzung optimiert, der Sportler kann agieren, statt nur zu reagieren – und sogar antizipieren, welche Bewegung sein Gegenüber als nächstes macht.

Galactose als Ernährungs-Plus

Das Trainingskonzept ergänzt Myoreflex-, Manual- und modifizierte Atlastherapie um eine biochemische Komponente: Wir setzen Galactose als Ammoniakpuffer ein. Denn das Ammoniak, das der Mensch im Körper hat, hemmt dessen Leistungsfähigkeit. Durch die Verstoffwechselung von Ammoniak durch Galactose werden Muskel- und Gehirnzellen entgiftet. So gelangen Sportler zu noch besseren Ergebnissen.

Galactose wird aus einem eiweißfreien Destillat aus Molke und Milchzucker gewonnen. Sie wirkt bei lebenswichtigen Informations- und Kontrollprozessen des Körpers mit und fungiert als Fundament- und Gerüstsubstanz für Zellen, Zellwände und die Zwischenzellsubstanz.

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